Das Erwachen verlangt von uns, das zu erkennen, was wir einst gemieden haben. Heilung verlangt, dass wir fühlen, was wir einst vergraben haben. Alte Muster zu durchbrechen bedeutet, zu jemandem zu werden, den unsere Vergangenheit vielleicht gar nicht mehr wiedererkennt. Und manchmal wiegt diese Last schwer.
Überall um uns herum gibt es Menschen, die Stürme in sich tragen, die niemand sieht. Sie sind trotzdem da. Sie lächeln weiterhin. Sie bewältigen ihren Alltag. Doch im Inneren hängen sie womöglich nur noch an einem seidenen Faden.
Wenn du also bemerkst, dass jemand ins Wanken gerät, reiche ihm die Hand.
Sag Hallo. Schreib eine Nachricht. Biete eine Umarmung an. Setz dich für ein paar Minuten zu ihm. Hör zu, ohne gleich alles „reparieren“ zu wollen. Manchmal ist bloße Anwesenheit die Medizin. Manchmal reicht schon die Gewissheit, dass sich jemand kümmert, damit ein Mensch einen weiteren Tag übersteht.
Wir tauchen immer tiefer in eine Zeit des Wandels ein, und vielleicht haben immer mehr Menschen damit zu kämpfen, was in ihnen hochkommt. Keiner von uns ist dagegen immun. Nicht die Heiler. Nicht die Führungskräfte. Nicht diejenigen, von denen alle glauben, sie seien stark.
Gerade die Starken nicht.
Der Sturm hat die Eigenart, die Illusion zu zerstören, dass wir diesen Weg jemals allein gehen sollten. Und vielleicht ist genau das ein Teil der Lektion.
Wenn der Wind auffrischt, entdecken wir nicht nur, wer wir sind... sondern auch, wer wir füreinander sein wollen.
Kümmere dich um deine Mitmenschen.
Sei sanftmütig zu Fremden.
Und wenn du heute derjenige bist, der ins Wanken gerät: Bitte verschwinde nicht im Sturm. Suche Kontakt zu anderen.
Wir waren nie dazu bestimmt, den Weg nach Hause allein zu gehen.
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher
[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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