ich bin Jeshua, euer Bruder und euch Gleichgestellter.
Ich bin bei euch und ich umarme und umgebe euch mit meiner Energie. Diese Energie ist in Wirklichkeit in euch, sie ist nicht außerhalb von euch.
In euch lebt die Quelle der Christusenergie, eine Quelle der Leichtigkeit, Freude und Verspieltheit. Ihr erinnert euch an diese Quelle und zugleich erlebt ihr oft, dass ihr keinen Zugang zu ihr findet und dass ihr in Stimmungen und Emotionen geratet, die sich negativ anfühlen, die euch traurig oder bedrückt, entmutigt fühlen lassen. Und ihr alle bemüht euch, wieder zu dieser Quelle funkelnden, glitzernden Lichts in euch selbst zurückzukehren. Aber warum ist das so schwierig?
Ich möchte etwas über euer alltägliches Bewusstsein sagen, darüber, wie ihr täglich im Leben steht. Während der Nacht nehmt ihr oft zu bestimmten Zeiten Kontakt mit dieser Lichtquelle auf, die in euch selbst liegt, die euch aber jedoch mit einem viel größeren Ganzen verbindet. Es ist, als würdet ihr sie in eurem tiefen Schlaf wieder einatmen. Doch wenn ihr aufwacht, nehmt ihr schnell wieder Kontakt mit dem Körper und mit eurem Gedächtnis, euren irdischen Erinnerungen auf, wodurch sich beinah sofort ein Schleier über jenes funkelnde Bewusstsein legt, das ihr während der Nacht noch so intensiv gespürt habt.
Dies geschieht wie von selbst, da ihr von klein auf gelernt habt, euch mit eurem Körper, euren Gedanken und den damit einhergehenden Emotionen zu identifizieren. Ihr taucht als Kind in die irdische Wirklichkeit – vor allem in die Wirklichkeit und die Energie eurer Eltern – ein, und damit beginnt die Entfernung von dieser Quelle.
Ich bitte euch jetzt, einmal Kontakt mit euch selbst als kleines Kind aufzunehmen und ihre oder seine Energie, die Energie des kleinen Kindes in euch zu fühlen. Schaut in seine Augen und seht das Strahlen darin und dass es eine Erinnerung in sich trägt. Das Kind konnte noch ungehindert von dieser Welt in die andere Welt eintreten, der Schleier war noch nicht vollständig gefallen.
Oft finden sich in eurer frühen Kindheit die Schlüssel zu den Themen, in denen ihr heute feststeckt. Die Seele gibt euch Schlüssel für das jeweils kommende Leben, die kommende Inkarnation mit, und diese Schlüssel sind im kleinen Kind oft deutlich spürbar und präsent, sei es in Form bestimmter Interessen, der spontanen Begeisterung für etwas oder etwas, das euch Freude machte und euch aufregend erschien. In euch als Kind geschah all das noch ganz und gar verspielt und unbefangen.
Geht nun also dorthin zurück, seht dieses Kind, werdet still im Inneren und lasst das Kind in sich groß werden. Lasst es ganz und gar (da) sein. Vergesst für einen Moment, wer ihr, als Erwachsene, geworden seid, denn in dem Kind liegt die Wirklichkeit eurer Seele. Das Kind gehört nicht irgendeiner Vergangenheit an, es ist noch immer da, als eine Brücke zwischen euch und dieser Quelle, eine Brücke zwischen euch und eurer Seele.
Dann fragt dieses Kind: "Worin bist du deinem Gefühl zu nach kurz gekommen, wovon hast du zu wenig, was brauchst du?", und lasst das Kind antworten, sei es mit seinen Augen, durch eine telepathische Botschaft oder durch ein Wort oder ein Gefühl. Lasst es einfach kommen.
Lasst das Kind dann darstellen, was es gern möchte. Vielleicht beginnt es zu tanzen oder zu springen oder etwas anderes ausdrücken. Lasst es auf ganz spontane Weise in Bildern sichtbar werden.
Vielleicht zeigt es euch auch etwas über euer gegenwärtiges Leben – ob es Tätigkeiten gibt, bei denen es sich glücklich fühlt, oder was die Dinge sind, die es erschöpfen, bei denen es sich nicht glücklich fühlt. Und fühlt dann in euer Herz und sagt zu diesem Kind: "Ich möchte dich befreien. Ich möchte dir Raum schaffen, Raum geben. Du bist so wertvoll, so kostbar. Du führst mich zurück zur Quelle, und das ist der Schlüssel zu allem, zu allen Fragen in meinem Leben." Sendet ganz bewusst euer Licht, euer Bewusstsein zu diesem Kind und umhüllt es damit.
Und fühlt, wie nun das Lebendige, das Ursprüngliche dieses Kindes in euer Energiefeld zurückkehrt. Als Kind hattet ihr noch eine gewisse Verträumtheit, eine eigene Welt, in der ihr weiltet und die noch nicht so sehr durch die Welt der Erwachsenen gestört war und durch das, was man da alles tun muss und was sich gehört, und von all den Verpflichtungen und Verantwortungen. Lasst es jetzt wieder zu, dieses Spielerische, dieses Unbefangene. Denn ihr seid oft eingesperrt in vielerlei Urteilen und Erwartungen, die nicht aus eurer Seele und auch nicht aus der Quelle, sondern aus der Welt kommen, einer Welt der Angst, von der oft auch eure Eltern stark beeinflusst waren. Und als Kind nehmt ihr sehr viel von euren Eltern auf.
Energetisch besteht, vor allem in den ersten Lebensjahren, fast immer eine Symbiose zwischen Kind und Eltern, und ich möchte euch jetzt bitten, auch daraus einmal einen Schritt herauszutreten, einen Schritt zurückzutreten. Es ist wie wenn ihr morgens aufwacht und sich ein Schleier über euch legt, wodurch die Erinnerung an die Quelle unterbrochen wird. Das geschah auch, als ihr auf der Erde geboren wurdet und in die Beziehung zur Welt um euch herum tratet.
Stellt euch nun vor, dass ihr eure beiden Eltern vor euch seht und sie wahrnehmt, und fühlt dabei einmal, inwieweit sie noch Einfluss auf euch ausüben. Mit "Einfluss" meine ich vor allem, dass die Gedanken, die Überzeugungen und die Vorstellungen, die sie hatten, eine Energieströmung bilden, mit der ihr euch verflochten und verstrickt habt. Wahrscheinlich habt ihr euch davon teilweise schon befreit, doch ich bitte euch einfach zu schauen, welche Verflechtung noch besteht.
Schaut euch nun zuerst die Beziehung zu eurer Mutter an. Denkt jetzt nicht darüber nach, sondern schaut einfach, ob ein energetisches Band zwischen euch und ihr verläuft. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie noch lebt oder nicht oder ob ihr sie oft seht oder nicht. Es geht allein um das Band, das ihr geschaffen habt, für das ihr empfänglich wart. Und spürt, ob dieses Band euch Freude schenkt oder ob es euch auf irgendeine Weise belastet, ob es an euch zieht oder euch niederdrückt.
Oft sitzen die Bänder, die euch auf irgendeine Weise erschöpfen oder niederdrücken, am dritten Chakra beim Magen fest. Dort findet all das Müssen statt. Schaut einmal, ob ihr euch davon lösen dürft. Ob ihr alle Verpflichtungen und Loyalitäten loslassen dürft. Denn wenn diese nicht aus der Freude und Verspieltheit geboren sind, dann belasten sie euch. Und das ist nicht der Sinn der Sache. Ihr dürft aus eurer Inspiration heraus hier sein. Das ist es, was ihr ebenso auch einem anderen zu geben habt.
Tretet nun einen Schritt zurück und lasst alle Schwere los und gönnt euch selbst die Leichtigkeit, die von Natur aus zu euch gehört.
Betrachtet jetzt die Verbindung zu eurem Vater und das Energieband, das sich dort entwickelt hat, das jetzt noch zwischen euch und ihm besteht, und schaut auch hier, ob es euch belastet oder ob es euch Freude schenkt.
Und es ist möglich, dass ihr euren beiden Eltern gegenüber beides fühlen könnt, dass eine Herzensverbindung da ist, die sich auf der Ebene des Herzchakras befindet, und zugleich auch eine stärker verdrehte oder schmerzvolle Verbindung besteht, die sich auf der Ebene des dritten Chakras befindet. Das kann mitunter verwirrend sein, doch lasst die Verflechtung auf der Ebene des dritten Chakras los. Im dritten Chakra befinden sich oft Reste einer Symbiose, die sich darin ausdrücken, sehr vieles zu müssen oder den Schmerz des anderen tragen zu müssen oder zu sehr helfen zu wollen. All das dürft ihr loslassen.
Tretet einen Schritt in euch selbst zurück und spürt, wie dies einen Schleier fortnimmt. Eltern haben großen Einfluss auf euch, und indem ihr euer inneres Kind davon befreit, schafft ihr mehr Raum für es. Dadurch kann auch seine vertikale Verbindung zur Quelle, zum Ganzen, zum Kosmischen, also die Verbindung von oben nach unten, freier fließen.
Man könnte sagen, dass für ganz kleine Kinder die Eltern eine Art Götter sind. Sie wissen alles, sie führen euch, sie begleiten euch. Doch ohne, dass eure Eltern es wissen oder wollen, befinden sich in ihrem Energiefeld oft viele Ängste und begrenzende Überzeugungen. Und wenn ihr daraus einen Schritt zurücktretet, entsteht in euch ein freierer Fluss für euer Seelenwissen, das sich energetisch an eurem Scheitel wie auch beim dritten Auge befindet, wodurch ihr euch dann leichter wieder verbinden und eure eigene Weisheit wiederfinden könnt.
Damit möchte ich schließen. Ich bitte euch noch einmal, das Licht und den Raum um euch herum zu fühlen, in dem euer inneres Kind spielen und in dem es ganz frei sein kann. Je mehr Raum ihr diesem Kind gebt, desto tiefer kann eure Seele präsent, anwesend sein, desto freier kann sie durch euch hindurchfließen.
Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.
Channeling: © Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

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