Zachary Fisher: 🔥 Es ist schwer, ein Mensch zu sein – gerade jetzt ~ Kongseb


Es ist erschreckend und ehrlich gesagt schmerzhaft, die aktuellen Ereignisse zu beobachten. Jeden Tag scheint die Menschheit weiter auseinanderzudriften. Politik, Religion, Herkunft, Geld, Gesundheit, Glauben … es gibt immer etwas Neues, worüber man streiten kann, etwas Neues, das uns entzweit. Eine Schlagzeile, ein Post, ein Video, und plötzlich gehen sich Menschen, die früher in allem übereinstimmten, an die Gurgel.

Manchmal fällt es schwer, überhaupt noch dazugehören zu wollen. Wo man auch hinsieht, sind die Menschen wütend, defensiv und bereit, sich über irgendetwas zu streiten. Menschen hassen Menschen … wegen Meinungen, wegen politischer Zugehörigkeit, wegen Dingen, die die meisten von uns nicht einmal geschaffen haben, die wir aber irgendwie verteidigen müssen. Freunde wenden sich gegen Freunde. Familien reden nicht mehr miteinander. Fremde werden in Sekundenschnelle zu Feinden. Die Spaltung ist lauter denn je.

Was die Situation so belastend macht, sind nicht nur die Streitereien … es ist der Mangel an Mitgefühl, der dahintersteckt. Die Menschen wollen nicht mehr verstehen, sie wollen nur noch gewinnen. Sie wollen beweisen, dass sie Recht haben, dass jemand anderes Unrecht hat, dass ihre Seite besser ist. Und dabei vergessen wir, dass wir alle nur Menschen sind, die versuchen, in einer Welt zurechtzukommen, die sich gefühlt schneller verändert, als wir mithalten können.

Ich glaube, vielen von uns geht es gerade so, aber wir sprechen es nicht aus … es ist zermürbend, mitanzusehen, wie sich die Menschheit selbst bekämpft. Man möchte sich zurückziehen, zur Ruhe kommen, mehr Zeit in der Natur verbringen, mit der Familie, mit den wenigen Menschen, die einem noch echt vorkommen. Nicht, weil es einem egal ist … sondern weil es einem genug bedeutet, um nicht in ständigen Konflikten leben zu wollen.

Manchmal frage ich mich, ob das passiert, wenn sich der Druck zu lange aufbaut. Alles Verborgene kommt ans Licht … Angst, Wut, alte Wunden, alte Vorstellungen davon, wer wir sind und wer „sie“ sind. Vielleicht muss es so aussehen, kurz bevor sich etwas ändert. Wenn das, was nicht auf Wahrheit gründet, ins Wanken gerät, wissen die Menschen nicht mehr, woran sie sich festhalten sollen.

Ich glaube nicht, dass die Menschheit für ein solches Leben geschaffen wurde. Wir sollten uns nicht so leicht hassen. Hinter all dem Lärm sehnen sich die meisten Menschen immer noch nach denselben Dingen: Frieden, Sicherheit, Freiheit, Sinn und einem Leben, das Bedeutung hat.

Vielleicht ist die Spaltung, die wir erleben, nicht das Ende der Menschheit … vielleicht ist sie der Wendepunkt, an dem wir uns daran erinnern, dass wir nie Feinde hätten sein sollen.

ZF 🔥

Quelle: Zachary Fisher

[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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